David Gilmours Stratocaster erzielt Rekordpreis

Die „Black Strat“ von Pink-Floyd-Gitarrist David Gilmour wurde bei einer Auktion für wohltätige Zwecke für knapp vier Millionen Dollar verkauft.

David Gilmours Gitarren haben bei einer groß angelegten Versteigerung im Auktionshaus Christies in New York die geschätzten Preise weit überschritten. Der wohl spektakulärste Verkauf ist die „Black Strat“, eine schwarze Fender Stratocaster von 1969, mit der unter anderem „Shine On You Crazy Diamond“ und das Solo von „Comfortably Numb“ eingespielt wurden. Die Gitarre ging für astronomische 3.975.000 Dollar (ca. 3,5 Millionen Euro) an den Meistbietenden. Damit ist die „Black Strat“ nun die für den höchsten Preis verkaufte Gitarre aller Zeiten.

Zuvor hatte diesen Titel die „Reach Out To Asia“-Stratocaster inne, die von 20 Rock-’N-Roll-Legenden, wie Keith Richards, Jimmy Page und auch David Gilmour signiert und für 2,7 Millionen Dollar versteigert wurde, die den Opfern des Tsunamis in Südostasien zugute kommen sollten.

Aber nicht nur die „Black Strat“ konnte einen überdurchschnittlich hohen Preis erzielen. Eine weiße Stratocaster von 1954 mit Seriennummer 0001, die alleine dadurch schon ein Sammlerstück wäre, konnte durch die Tatsache, dass sie auf „Another Brick In The Wall (Part 2)“ zu hören ist, für eine stattliche Summe von 1.815.000 Dollar (ca. 1,6 Millionen Euro) verkauft werden.

Die dritte Gitarre, die die Millionen-Marke knacken konnte, war eine Martin D-35 von 1969, die unter anderem auf „Wish You Were Here“ zu hören ist. Sie wurde statt der geschätzten 10-20.000 Dollar für 1.095.000 Dollar (ca. 970.000 Euro) versteigert.

Insgesamt sind für die aus 126 Stücken bestehende Sammlung ca. 21,5 Millionen Dollar (ca. 19 Millionen Euro) für die Umweltorganisation ClientEarth zusammengekommen.

Alle weiteren Information zur Auktion findet ihr hier.

Wenn ihr mehr über die „Black Strat" und David Gilmours Spielweise erfahren wollt, dann schaut in die guitar 04/2019 im PPV-Shop.