Guitar-Dreams: Hagstrom Fantomen - Der Teufel im Detail

Mit den namenlosen Ghouls von Ghost haben sich Hagstrom Guitars ein paar der angesagtesten Endorser ins Firmenschiff geholt und ein Trio heißer Instrumente an den Start gebracht: die Fantomen-Schwestern in Schwarz, Weiß und Tobacco Sunburst. Letztere wahrscheinlich für die Blueser …

Das Video zum Test aus unserer neuen Video-Reihe „guitar-Warehouse“ könnt ihr hier ansehen!Ein Gerücht, ein namenloser Ghoul geht um ... Nein, das ist keine schlechte Nacherzählung des Herrn-der-Ringe-Stoffs, sondern ein kleiner Rückblick auf die NAMM Show 2017. Am Hagstrom-Stand in Anaheim erfuhr die Redaktion eures Vertrauens, dass man bei Hagstrom ein heißes Endorser-Eisen im Feuer habe, alles aber noch top secret. Nur wenige Monate und ein paar tausend Kilometer später, auf der Musikmesse Frankfurt, lüftete man das Geheimnis: Die namenlosen Ghouls von Ghost bekommen ein Sig-nature-Modell, die Fantomen. Passend zum gesamten Konzept der Band haben Hagstrom wirklich in die Vollen gegriffen und den Jungs ein paar Bretter auf den Leib gezimmert, die vollends überzeugen.

 

 

Erster Pluspunkt ist die äußere Erscheinung, denn die Fantomen weicht erfreulicherweise deutlich von allgegenwärtigen Designs wie Les Paul, Stratocaster, Tele und dergleichen ab – ohne dabei sperrig oder gekünstelt anders aussehen zu wollen.

Freilich lässt sich unschwer erkennen, dass eine RD aus dem Hause mit dem großen G Pate stand, man hat der Fantomen aber diverse Änderungen spendiert, die allen Freunden klassischer Rockriffs in idealer Weise in die Karten spielen dürften.

Holz & Hardware


Grundlage dieser Konstruktion ist ein Mahagonikorpus von ausladendem Ausmaß, der dank einer verhältnismäßig geringen Stärke von 3,5 Zentimetern im gewichtsmäßig passablen Rahmen liegt. Ein Mahagonihals wurde eingeleimt und wie auch der Korpus (zumindest beim weißen und schwarzen 
Modell) deckend lackiert. Der Hals birgt die erste Überraschung, denn man hat sich für die verhältnismäßig längere Mensur von 25,5 Zoll (64,8 cm) entschieden.

Wer’s nicht so mit Zahlen hat (wie etwa der geschätzte Kollege Marcel), dem sei gesagt, dass es sich dabei um die landläufig als Fender-Mensur bekannte Variante handelt. Diese ist um zwei Zentimeter länger als die Mensur bei Gibson. Eine längere Mensur geht im Allgemeinen einher mit einem strafferen Attack, was angesichts einer, so sagt man zumindest, eher behäbigen Vollmahagonikonstruktion mit geleimtem Hals keine schlechte Idee ist.

In der Praxis zeigt sich, dass die Fantomen tatsächlich sehr zackig in die Hufe kommen, schnell ansprechen und auch in der Lage sind, rhythmisch verschachtelte Riffs transparent umzusetzen.

Den kompletten Test findet ihr in guitar 9/17 – direkt hier bestellen!
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Hagstrom Fantomen Ghost Sunburst