guitar meets Rock Antenne #9

guitar meets Rockantenne ist zurück aus der Sommerpause. Im neunten Teil unseres Podcasts haben wir nicht nur einen Musik- sondern auch einen damit verbundenen Ausgeh-Tipp für euch.

Unter dem Titel guitar meets Rock Antenne findet monatlich ein crossmedialer Austausch zwischen guitar und dem Radiosender Rock Antenne statt. In jeder Ausgabe gibt es ab sofort einen Artikel der Rockantenne-Crew in unserem Heft.



Als Gegenzug könnt ihr immer im letzten Freitag jedes Monats einen guitar-Beitrag in der Neueinsteigershow (zwischen 19 und 22 Uhr) auf Rock Antenne hören. Beides findet ihr regelmäßig zum Nachhören und Nachlesen auf unserer Homepage.

In dieser Ausgabe stellt euch unser Redakteur Philip Zeppenfeld die Band "Smoke The Sky" vor, und erklärt, warum ihr Album mit einer ganz bestimmten Münchener Kneipe eng verbunden ist. Außerdem erfahrt ihr alles über unser aktuelles Heft!

2018: Ein Jahr voller Jubiläen!


55 Jahre Beatles-Debüt, 40 Jahre Powerage von AC/DC, 30 Jahre ...And Justice for All von Metallica, 25 Jahre Get a Grip von Aerosmith, um mal ein paar zu nennen. Da stellt sich ja auch immer wieder die Frage nach dem besten Album. Wir haben in unserer Rock Antenne-Redaktion mal rumgefragt: Welches Album würdest du mit auf eine einsame Insel nehmen?

Julie Gehrlein, Moderatorin der Neueinsteiger-Show:

"Die Beatles mit ihrem weißen Album (1968).Ein Album, das mich schon geprägt hat, da war ich noch flüssig. Meine Eltern haben sich dazu entschlossen, ihr Erstgeborenes nach der großartigen Hommage John Lennons an seine Mutter, „Julia“, zu benennen – Track 17 von 30 auf dem Meilenstein-Album. Und kein Song ist wie der andere – da dürfte es auf der Insel nie langweilig werden!"

Thomas Moser ("Metalmoser"), Musikchef:

"Das Schwierige mit der „Dinge für die Insel“-Frage ist doch das: Mit fortlaufendem Alter sammeln sich immer mehr Lieblingsalben an. Fragst du einen Sechsjährigen nach seinen drei Alben für die Insel, so nennt er nur eins: die Schlumpf-Hitparade (oder Lawless Dark-ness von Watain, je nach Kinderstube). Aber alte Säcke wie meinereiner haben mindestens 25 Top-3-Alben und 10 Top-3-Konzerte (wobei Super Junky Monkey im CBGB’s 1995 die Top 3 nie verlassen wird!). Deswegen hier, ohne groß darüber zu sinnieren, meine Kurz-vor-Redaktionsschluss-Top-3 für die Insel: 

1. Kiss – Alive!, 2. Voivod – The Outer Limits, 3. Die Schlumpf-Hitparade."


Steffie Schwarz – Vormittags-Moderatorin

"Zählen Use Your Illusion I und II als ein Album? Nein?! Ähm … ok, dann entscheide ich mich für Origin of Symmetry von Muse. Nie im Leben werde ich diesen einen Augenblick am 19. Mai 2002 vergessen: Nürnberg, Rock im Park, damals noch im Frankenstadion … Auf der Bühne Muse, von denen ich bis dato nur den Song „Muscle Museum“ kannte und den schon für ganz gut befunden hatte …

Und dann fackeln diese Jungs da auf der Bühne eine Show ab mit einem kolossalen, völlig unvergleichbaren Sound und einer ekstatischen, fast schon Epilepsie-verursachenden Lightshow – beides hat sich bis heute für immer in meine Netzhäute, Trommelfelle und vor allem in das Lustzentrum meines Hirns eingebrannt. Drei meiner absoluten Lieblingssongs von Muse befinden sich auf dem Wahnsinns- Album – „Plug in Baby“, „Citizen Erased“ und eine Hammer-Coverversion von „Feeling Good“. Dazu Strand und Sonne ... mehr braucht man nicht zum Wohlfühlen. Dann hoffe ich nur noch, dass ich auch einen CD-Player mit auf die einsame Insel nehmen darf."


Konrad Schwarz – stellv. Programmchef

Weil ich mich für das Beste niemals entscheiden könnte – nehme ich mein erstes mit. Das Album hat irgendwie Schuld an allem. Ich war 13 Jahre alt. Überall lief „Cat’s in the Cradle“. Das fand ich super. Ich stand dann im Drogeriemarkt in der Plattenabteilung. Der Verkäufer sagte mir, das wäre Ugly Kid Joe, und zeigte mir das Album America's Least Wanted. Darauf eine Cartoon-Freiheitsstatue, die den Stinkefinger zeigt. Ich musste dieses Album haben. Und ja, ich werde nie vergessen, wie ich erschrocken leiser gedreht habe, als ich die Scheibe zum ersten Mal gehört habe. Ich habe Musik im Stile von „Cat’s in the Cradle“ erwartet ... oh, dieses Album startet so ganz anders. So richtig Vollgas! Und nach einem kurzen Schock fand ich es einfach nur geil.

guitar meets Rockantenne – Logo

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