This Is Not an Elephant: Video- & Live-Premiere

This Is Not an Elephant ist aus der Münchner Prog-Band Tanertill entstanden. Stolz präsentieren wir die Premiere ihres neuen Videos "Not Where They Belong" sowie ihren ersten Gig überhaupt in München ...

Nicht ganz unpassend zum Titel werden im neuen Video von This Is Not an Elephant harmlose Stock-Foto-Aufnahmen über die vertrackten Prog-Riffs gelegt. Wem die eigenständige Mischung aus Progressive-Rock und -Metal sowie elektronischen Einflüssen zusagt, kann die Band bei ihrer Live-Premiere zusammen mit Scoff und Phantone Morgen, am 6.10. im Münchner Backstage Club erleben.

Wir sprachen mit Gitarrist Andreas Krebs und Basser Randy M. Salo über ihren Sound auf "Not Where They Belong" ...

Andreas: "Für “Not Where They Belong" wollte ich einen Gitarrensound, der eher an einen Synth erinnert und weniger wie eine verzerrte Gitarre klingt. Ich liebe Pertubator und wollte etwas schreiben, das eine ähnliche Stimmung kreiert. Ich benutze eine ESP Horizon mit passiven Seymour-Duncan-Pickups. Im Steg habe ich einen Pegasus, am Hals habe ich den Sentinel. Ich spiele über einen Diezel Einstein in ein Torpedo live. Für die Effekte benutze ich einen Oktaver von EBS und einen Microsynth von Electro Harmonix."

Randy: "Da Andys Synthie-Gitarrensounds den Track leiten, habe ich versucht, den Basssound möglichst einfach zu belassen. Ein Fender American Jazz Standard V in einen MXR Dyna-Comp Mini, in einen Basswitch Sonic Spark und dann in meinen Tech-21-VT500-Amp. Für ein bisschen Dreck und Boost in den Solo-Sektionen trete ich auf einen Dark Glass Electronics Omicron. Der eine Abschnitt, der etwas verrückter ist, ist der Teil in der ersten Strophe, bei dem ich die Melodie mit einem Finger-Tapping führe. Da hört man einen Dark Glass Electronics Duality Fuzz und den TC Electronics Phaser in Kombination."

Da Randy nebenbei auch Filmmann ist, konnte die Band das Video selbst umsetzen: "Das Video besteht ausschließlich aus Stock-Footage. Der Song heißt "Not Where They Belong" und ich interpretierte die Texte von unserem Sänger David so, als wären wir gefangen in einer Welt, die nicht unsere eigene ist. Das gleiche Gefühl bekomme ich, wenn ich Stock-Footage sehe. Ich liebe es wegen seines Hyperrealismus, aber manchmal bekomme ich das nervende Gefühl, dass direkt unter der Oberfläche eine andere Geschichte erzählt wird."