guitar meets Rockantenne #3

Im dritten Teil unserer Podcast- und Artikelreihe „guitar meets Rockantenne“ war unser stellvertretender Chefredakteur Marcel zu Gast im Rock-Antenne-Studio und stellte die deutsche Band Übergas vor.

Im Print-Pendant der aktuellen guitar 7/17 erklärt Konrad Schwarz von Rock Antenne, warum der Soundcheck zum Festivalsommer und seinem Arbeitsalltag dazu gehört.

Unter dem Titel guitar meets Rockantenne findet monatlich ein crossmedialer Austausch zwischen guitar und dem Radiosender Rock Antenne statt. In jeder Ausgabe gibt es ab sofort einen Artikel der Rock-Antenne-Crew in unserem Heft.

Als Gegenzug könnt ihr immer im letzten Freitag jedes Monats einen guitar-Beitrag in der Neueinsteigershow (zwischen 19 und 22 Uhr) auf Rock Antenne hören. Beides findet ihr regelmäßig zum Nachhören und Nachlesen auf unserer Homepage.

Im dritten Teil unseres Podcasts war unser stellvertretender Chefredakteur Marcel im Rock-Antenne-Studio in Ismaning zu Gast. Dieses Mal haben wir euch die deutsche Band Übergas vorgestellt.

Hier könnt ihr euch die komplette Folge anhören - oder auf Wunsch auch bequem downloaden und offline anhören.

Die aktuelle Übergas-Single „Heiss“ vom gleichnamigen vierten Album könnt ihr euch hier reinziehen.

One two ... One two ...

Wer kennt sie nicht, die zwei am meisten geäußerten Wörter beim Soundcheck neben „Yeah!“, „Yeahhhh!“ und natürlich „Hey!“. Gerade jetzt in der Festival-Saison ertönen sie nur allzu oft von den Bühnen des Landes.

Wir haben ab und zu das Privileg, Bands vom Bühnenrand aus bewundern zu dürfen. In der irrigen Annahme, dass da der Sound am besten sein müsste, kann es einem da aber sehr schnell den Spaß verderben. Stichwort „In-ear“-Technik. Zum Beispiel Blind Guardian arbeiten sehr viel damit. Da hört man dann nur die Rhythmusgitarre auf der Bühne – und schaut echt dämlich aus der Wäsche!

Unser Musikchef Thomas Moser ist da ja heute noch fasziniert von Ronnie James Dio, Gott hab’ ihn selig: Er hatte sogar einen eigenen Mann, der nur seinen Monitorsound auf der Bühne einstellte. Der wusste genau, wie es Ronnie haben wollte, und feilte auch beim Line-Check so lange daran, bis alles aufs Fitzelchen genau stimmte. Denn wenn man eins nicht wollte, dann war das ein übel gelaunter Dio.

On stage – on air … it’s all about the sound. Wir beim Radio kennen das nämlich auch sehr gut. Es ist sehr wichtig, sich mit dem Sound gut zu fühlen. Dafür haben unsere Moderatoren sogar eigene Soundeinstellungen für ihre Stimme und ihren eigenen Schaumstoff-Ploppschutz am Mikrophon – schön mit Namen draufgedruckt. Jeder achtet auf seinen genau richtigen Abstand zum Mikrophon. Der Mikro-Galgen hängt genau in dem Winkel, dass man perfekt auf alle Bildschirme sieht. Und wehe da wird auch nur eine winzige Kleinigkeit verstellt. Die routiniertesten Moderatoren werden da nervöser als vor einem Interview mit Angus Young.

Übrigens: Wer den Radiosound „checken“ möchte, kann gerne Rock-Antenne-Soundchecker werden. Einfach auf unserer Homepage www.rockantenne.de anmelden. Und dann Songs fürs Programm bewerten. Gitarristen und Bassisten sind da ja die perfekten Profis! Denn bei uns ist Gitarrensound garantiert.

Text: Konrad Schwarz

guitar meets Rockantenne – Logo

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Rockantenne Podcast Juni 2017-3