Gregg Allman verstorben

Gregg Allman (Allman Brothers Band) verstarb am 27. Mai nach längeren gesundheitlichen Problemen. Rest in Peace, Gregg!

Wie das Management am Wochenende über die offizielle Homepage bekannt gab, ist Gregg Allman am Samstag den 27. Mai im Alter von 69 Jahren in seinem Haus in Savannah verstorben.

Gemeinsam mit Bruder Duane gründete der US-amerikanische Gitarrist und Sänger 1969 die Allman Brothers Band und hob damit quasi das Genre des Southern Rock aus der Taufe. Das 1971 erschienene dritte Album, die Live-Doppel-Scheibe At Fillmore East, verschaffte der Band den internationalen Durchbruch.

Songs wie „Midnight Rider“, oder die genialen Live-Versionen von Nummern wie „Statesboro Blues“, können seitdem als so etwas wie die Blaupause guten Southern Rocks verstanden werden.

Seit 1973 war Gregg Allman auch als Solokünstler tätig.

Über die genauen Todesumstände ist derzeit noch nichts bekannt. Gregg hatte zwar 1990 nach einer längeren Drogen- und Alkoholkarriere den Entzug geschafft, in den letzten Jahren allerdings wiederholt mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Erst 2010 bekam er eine neue Leber transplantiert.

Seine Familie bittet momentan noch um Privatsphäre. Sein langjähriger Freund und Manager Michael Lehmann veröffentlichte folgendes Statement: „Ich habe einen engen Freund verloren und die Welt einen brillanten Musikpionier. (...) Er war eine Seele von Mensch mit dem herzlichsten Lachen, das ich je gehört habe. Seine Liebe zu seiner Familie und seinen Bandmitgliedern war so groß und leidenschaftlich, wie die Liebe zu seinen Fans. Er war ein unglaublicher Geschäftspartner und ein noch besserer Freund. Du wirst uns allen furchtbar fehlen!“

Auch uns fehlt dieser geniale Musiker schon jetzt. Rest in Peace, Gregg!

Gregg Allman/Allman Brothers Band

Foto: Danny Clinch